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Woran erkennst Du, dass Du in guten Händen bist?

Massagen tun in der Regel immer gut! Selbst eine Massage die Dich nicht zu hundert Prozent glücklich und entspannt zurücklässt, ist meist doch besser als keine.

Trotzdem: Du solltest darauf achten, dass Du dich von qualifizierten Masseuren und Masseurinnen behandeln lässt.

Denn, Du kannst zwar sonst recht glimpflich davonkommen und „nur“ Dein Geld für eine wenig entspannende Anwendung ausgeben. Aber im schlimmsten Fall, verlässt Du eine minderwertige Behandlung mit mehr Schmerzen als Du sie begonnen hast.

Daher unsere kleine Unterstützung für Dich: eine Checkliste, die Dir dabei helfen soll, ein Massage-Studio und die Qualität der angebotenen Massagen besser einschätzen zu können.

Schau welche Punkte Du bei der Wahl eines Masseurs oder einer Masseurin beachten solltest und welche Hinweise es vor, während und nach der Behandlung für die Qualität der Anwendung gibt.

Worauf solltest Du achten?

Vor dem Termin:

Die Qualifikation

Dabei handelt es sich um das wichtigste und aussagekräftigste Kriterium für eine gute Massage.

Fachlich qualifizierte Behandlungen findest Du nur bei professionell ausgebildeten Masseuren und Masseurinnen. Die klassischen deutschen Qualifikationen sind die staatlich anerkannten Ausbildungen zum Physiotherapeuten und Physiotherapeutin oder zum Masseur/medizinischem Bademeister bzw. zur Masseurin/ medizinische Bademeisterin.

Bei ausländischen Fachkräften sollte immer auf eine gleichwertig qualitative Ausbildung geachtet werden.

Solltest Du die relevanten Informationen nicht auf der Webseite oder dem Werbematerial des Unternehmens finden, erkundige Dich! Es geht immerhin um Deine Gesundheit! Und wenn Du keine Informationen erhältst, ist das vielleicht schon Information genug für Dich.

 

Die Werbung

Seriöse Studios und Unternehmen in der Gesundheits- und Wellnessbranche machen keine Heil- oder andere großartige Erfolgsversprechen.

Massagen können viele Beschwerden lindern oder ganz verschwinden lassen, können Verletzungen verhindern oder den körpereigenen Heilungsprozess unterstützen. Trotzdem können sie keine Wunder bewirken!

Sobald Dir durch eine Massage gänzliche „Heilung“ versprochen wird oder groß angepriesen wird, dass Du nach der Anwendung „fünf Jahre jünger“ aussehen und „keine Cellulite“ mehr haben wirst, solltest Du skeptisch werden.

 

Der Preis

Der sollte nicht das alleinige Merkmal sein, an dem Du die Qualität eines Angebots misst, aber der Preis kann trotzdem eine erste Einschätzung ermöglichen.

Denn gute Massagen haben ihren Preis. Etwa ab 1€/Minute ist für eine Anwendung auf jeden Fall angemessen.

Aber sowohl bei Dumping-Preisen als auch bei überteuerten Angeboten, solltest Du vorsichtig sein.

Bei der Massage:

AnamneseGute Massagetherapeuten MYSSAGE

Der Masseur/die Masseurin sollte Dich vor Beginn der Behandlung immer nach aktuellen Beschwerden, Symptomen und Problemzonen befragen.

Oft werden erste Informationen bereits vor dem Termin abgeklärt. Jedoch sollte es immer noch einmal im anfänglichen Gespräch mit der behandelnden Person aufgegriffen werden

Dies ist wichtig, um sicherzugehen, dass der Masseur/die Masseurin genau weiß, welche Techniken und Stile förderlich für Deine Gesundheit sind und Kontraindikationen aufgrund von bestehenden Krankheiten, Allergien oder Verletzungen ausgeschlossen werden können.

 

Anpassung der Massage an Deine individuellen Wünsche und Beschwerden

Die Massage sollte sich immer nach Deinen Wünschen richten und sollte auf Deinen speziellen körperlichen Gegebenheiten angepasst sein.

Der Masseur/die Masseurin sollte natürlich sein/ihr Fachwissen nutzen, um Dich zu beraten. Du solltest aber auch immer mitbestimmen können und Dir sicher sein können, dass Dein Ziel nicht aus den Augen verloren wird.

Wichtig ist auch, dass Du Dich sicher genug fühlst, den Masseur/die Masseurin während der Behandlung darauf hinzuweisen, wenn der Druck der Griffe und Knetungen zu stark ist. Vergiss nie: es geht um Dich und Dein Wohlbefinden!

 

Die Räumlichkeiten

Eine professionelle Massage findet in der Regel nicht irgendwo statt.

Alle Sinne sind bei der Massage dabei, daher sollte auch der Ort alle Sinne positiv ansprechen. Ein angenehmes Ambiente wird immer auch durch gute Luft, sanftes Licht, eine angenehme Temperatur und friedliche Stimmung kreiert.

Zudem sollte eine professionelle Massageliege nicht fehlen. Ein Massagestuhl reicht nicht aus.

Auch sollte Ordnung und Hygiene im Studio großgeschrieben werden. Ein frisches Handtuch auf der Liege, ein sauberer Boden sind ein Muss.

 

Respekt vor dem Kunden und Wahrung der Intimsphäre

Das bedeutet nicht nur, dass Du, solltest Du Dich entkleiden müssen, dies ungestört und unbeobachtet tun kannst. Du solltest auch vor Beginn der Massage über die Schritte der Anwendung informiert worden sein.

Der Masseur/die Masseurin sollte Dir alle offenen Fragen beantworten: musst Du Dich für die Behandlung entkleiden? Wie sollst Du Dich hinlegen? Wie wird der Verlauf der Massage sein?

Wie eben erwähnt, musst Du Dich in Ruhe in einem abgetrennten Bereich oder alleine im Raum entkleiden können. Zudem sollte Dir ein Handtuch und je nach Notwendigkeit auch ein Einmal-Slip offeriert werden.

Während der Behandlung sollte der Masseur/die Masseurin immer darauf achten, dass Körperteile, die nicht massiert werden, mit einem Handtuch bedeckt sind.

 

Freundlich, aber zurückhaltend

Auf eventuelle Fragen deinerseits, antwortet der Massagetherapeut/die Massagetherapeutin freundlich und mit Geduld. Gerne kann er Dir den ein oder anderen Teil der Anwendung und seine Wirkung erklären. Allerdings sollte er/sie sich immer zurückhalten und nicht von sich aus Small-Talk beginnen.

Deine Entspannung steht bei der Behandlung immer im Vordergrund – und Stille ist ein wichtiger Faktor für körperliche und mentale Entspannung.

 

Die Technik

An der Massage selbst kann ein Laie nur selten erkennen, ob der Masseur/die Masseurin gut ausgebildet ist. Dafür gibt es zu viele unterschiedliche Behandlungsmethoden und Massagestile. Allerdings gibt es ein paar Dinge, auf die Du achten kannst. Die Durchführung der Massage sollte immer sicher wirken. Außerdem ist das Beherrschen unterschiedlicher Grifftechniken und Massagearten ebenfalls ein gutes Zeichen.

Als Faustregel kann man sagen, dass eine Massage dem Muster „sanft – intensiv – sanft“ folgt.

Nach der Massage:

Gute Masseure finden MYSSAGEDein Gefühl

Du solltest Dich nach der Massage immer gut fühlen! Es kann sein, dass Dein Körper ein wenig Zeit braucht, um intensive Knetungen angespannter Körperbereiche zu verarbeiten. Doch neue Schmerzen oder Beschwerden sollten auf keinen Fall auftreten.

Wenn Du Dich nach einer Behandlung nicht wohl fühlst, spreche dies auf jeden Fall an!

 

Abschluss und Verabschiedung

Eine gute Behandlung endet nicht abrupt. Selbst wenn der Masseur/die Masseurin etwas unter Zeitdruck steht, solltest Du davon nichts mitbekommen. Der Abschluss sollte definitiv nicht überstürzt oder gehetzt wirken.

Du solltest ein paar Momente für Dich haben, um in Ruhe wieder ins Hier und Jetzt zurückzukommen und Deinen Kreislauf nicht zu überfordern.

Außerdem solltest Du nach der Behandlung noch Tipps bekommen, wie Du weiter verfahren solltest. Von dem Hinweis, im Anschluss an die Massage ausreichend Wasser zu trinken, bis hin zu der Empfehlung, wie Du mit immer wiederkehrenden Beschwerden im Alltag besser umgehen kannst – Dein Masseur/deine Masseurin sollten Dir noch kurz mit gutem Rat beiseite stehen.

Bei MYSSAGE:

Wir bei MYSSAGE achten akribisch darauf, dass alle oben genannten Punkte erfüllt werden.

Unsere Masseure und Masseurinnen sind professionell geschult, haben entweder die Ausbildung zum Physiotherapeuten oder zur Physiotherapeutin, zum Masseur/medizinischen Bademeister oder Masseurin/medizinische Bademeisterin oder ein gleichwertiges Studium abgelegt.

Damit der Standard der Behandlungen aber auch der gesamten Erfahrung bei MYSSAGE immer auf dem höchsten Niveau bleibt, betreiben wir umfangreiches Qualitätsmanagement und freuen uns immer über das Feedback unserer Kunden.

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